Dowermaboidsei:

- Pösing Lkrs. Cham,
 Open Air am Sa., 26.7.2014

Dowarmascho:

Nürnberg, Stadtteilfest Zabo
Nürnberg, Mund-Art-Fest Gostenhof
Zwiesel, Cafè Gloria

Regensburg, Mundartfestival Stadtamhof
Passau, Eulenspiegel Zeltfestival
Regensburg, Lokschuppen
Frauenau, Gistl Wirtshaus
Passau, Scheune am Severinstor
Fladungen, Museumswirtshaus
Zwiesel, Jankasaal u.a.
Deggendorf, Akku
Rinchnach, Guntherbühne
u.v.w.

und kurz nach der Währung!
Passau, Nominierung Scharfrichterbeil 1985
Passau, Pfingst Open-Air
Rosenheim, Deggendorf, Regen, Dingolfing
Viechtach, Ruhmannsfelden u.v.w.

Pressebericht
Passauer Neue Presse 2004:

„De oidn Hammeln“ ließen es
wieder krachen"

Grandioses Revival der Band
„Musicatastropha“ nach 17-jähriger
Abstinenz in der Scheune am
Severinstor

von Sandra Semmelmayr
Innstadt. "Wir sind gespannt, ob sie
noch so gut und so bissig sind wie
damals zu ihren besten Zeiten vor fast
20 Jahren auf dem Pfingst-Open- Air
oder ihren anderen
Skandal-Auftritten", fragten sich viele der über 100 Fans und früheren Weggefährten, die zum großen Revival der Kult-Band "Musicatastropha" am
Samstagabend in die Scheune am Severinstor gekommen
waren. Sie wurden nicht enttäuscht: Auch nach 17 Jahren Abstinenz überzeugten die Sechs mit ihrem Programm "100 Jahre Musicatastropha - Das Ende von 100 Jahren Einsamkeit" ihr Publikum vollends.
"Die 17 Jahre kamen uns wirklich vor wie ein ganzes Jahrhundert, deshalb heißt das Programm jetzt auch so. Ohne unsere Musik können wir einfach nicht leben ", erklärt Frank Henzler, der "spiritus rector" und Frontman der Band. Ihre gemeinsamen Wurzeln liegen weit zurück: 1978 taten sich die sechs Schüler des Zwiesler Gymnasiums zusammen und begeisterten ihr Publikum bald darauf mit Rockklassikern, die sie auf Bayerisch interpretierten. Hinzu kamen Comedy-Szenen, die immer öfter aufgrund ihrer Bissigkeit für Furore sorgten.
Unvergessen blieb zum Beispiel für ödp-Stadtrat Urban Mangold der Auftritt vor knapp 20 Jahren am Pfingst-Open-Air, bei dem sie vor 9000 Zuschauern den übertriebenen Öko-Hang der "Kerndlfresser" aufs Korn nahmen und dafür ausgepfiffen wurden. In die Geschichte eingegangen ist auch das Jahr 1985, als sie beim Wettbewerb um das Scharfrichterbeil in die Endrunde kamen, wie sich Bandmitglied Roland Rager erinnert.
Während der Studienzeit verstreuten sich die "Bürgerschrecks" Frank Henzler, Roland Rager, Heinrich Hacker, Günther Wimmer, Mike Isler und Robert Wöller dann in alle Winde. Heute verbergen sich hinter den Künstlern zwei Sozialpädagogen, ein Architekt, ein Geschäftsführer eines Verlagshauses, ein Volkskundler und ein Profi-Gitarrist. Zahmer sind sie aber nicht geworden: Äußerlich (vielleicht) ein bisschen reifer, aber im Herzen sind die Sechs jung und frech geblieben. Kritische Töne und eine gewisse Bissigkeit sind in fast jedem Lied und jeder Szene zu spüren. Besonders Passau, die "kulturellste niederbayerische Kulturhauptstadt Niederbayerns mit Kulturgütern wie Woolworth und Hiendl" bekommt von den Waidlern immer wieder ihr Fett ab. Auch Seitenhiebe auf die unendliche Debatte um die Neue Mitte fehlen nicht im Programm.
Viele alte Freunde aus dem Publikum freuten sich, "die Sechs von früher wieder zu haben", wie es auch "Hias" Pervan aus Passau ausdrückte. "Sie waren die ersten, die schon vor 20 Jahren richtig gute Comedy machten."
Für viele Lacher im Publikum sorgten die teils derben bayerischen Texte, originell vorgetragen von einem unglaublich wandlungsfähigen Frank Henzler wie zum Beispiel bei der "Umgehungsstrassn": "D'Oma hat se verschatzt und scho hods es dabatzt" . Herrlich auch die Szene, als Frank Henzler zu "Arnie, dem Gouverner" mutiert und als Mr. Universum das Präsidentenamt im ganzen Universum anstrebt, bis er schließlich von drei Weißkitteln von der Bühne verfrachtet wird. Roland Rager hielt in der Rolle und Uniform des Feuerwehrkommandanten eine launige und hintersinnige Begrüßungsrede und wurde schließlich "leicht angetrunken" mit Hilfe seiner Freunde aus dem Verkehr gezogen.
Fazit der "ReTour 2004": Sie sind noch besser geworden. "Einfach genial", urteilte Urban Mangold. Die Musiker selbst gaben sich wie immer bescheiden. "Es war super, wieder auf der Bühne zu stehen.

Pressebericht

Bayerwaldbote, 15.1.2012

Das Publikum lachte, johlte und stöhnte vor Vergnügen, als die Kultband Musicatastropha − sechs Vollblutmusikanten und Komödianten im besten Mannesalter − am Freitagabend ihr "mindestens schon 33-jähriges Jubiläum" auf der Kleinkunstbühne im Café Gloria feierte. Mit "Music & Comedy aus Überbayern" begeisterten sie das Publikum restlos. .....
...Ja, und die Leberkäsesemmeln waren sozusagen auch optisch der Einstieg in das Best-Of-Programm und ihre "Versteigerung" am Ende des Auftritts aktivierte wieder die Kräfte des Publikums, das sich durch frenetisches Klatschen und Mitsingen ziemlich verausgabt hatte"


 


 

Pressebericht
Mittelbayrische Zeitung 2006:

Fett schmeckt‘s am allerbesten
Von Angelika Sauerer, MZ April 2006
 

REGENSBURG. An einer Stelle haben die Regensburger nicht gelacht. „Gell, da kennt‘s net lacha. I a net. Des is a net zum Lacha. Und a net zum Klatschn.“ Frontmann Frank Henzler verzieht das Gesicht und schüttelt heftig seinen Kopf, der sich so einen geschmacklosen Text ausgedacht hat, so was politisch Unkorrektes, das ist ja allerhand. Das Allerschlimmste kommt immer besonders harmlos daher, so ist das auch mit diesem Lied im Stile eines bayerischen Schnadahüpfls, in dem es darum geht, was der Bayerwäldler so alles in Tschechien macht, tanken, essen, einkaufen, lieben, das heißt, letzteres verkneift er sich, weil das Angebot sündhaft jung ist – um sich dahoam aber umso lieber ein minderjahriges Mädel aus der Verwandtschaft zu greifen...Bitterböse ist dieses kleine Lied von Musicatastropha“, einer Comedy-Rock-Gruppe aus Zwiesel, dort seit langem Kult, die zum ersten Mal in Regensburg aufgetreten ist. Man konnte sich kaputtlachen an diesem Abend im Lokschuppen, aber ein-, zweimal blieb einem das Lachen auch im Halse stecken. Sie gehen dieses Risiko bewusst ein, das hebt die sechs Musiker ab von Komödianten, die für ein lachendes Publikum alles tun würden. Dass die waidlerische Sicht der Dinge“ alles andere als leichte Kost ist, zieht sich durchs Programm von Musicatastropha. Da liegt einiges schwer im Magen, zum Beispiel das „Greicherte“. Fett muss es sein, und schmecken tut‘s am besten dann, wenn man‘s nicht essen soll, also am Karfreitag, vorausgesetzt man „schneidt‘s Fett net weg“. Der Fettsong“ über die heimliche Anarchie des Bayerwäldlers gegen das, was die Kirche sagt und der Doktor predigt, hat das Zeug zum Kult. Genau wie „Kaaf da an Hund“, in dem frau darüber sinniert, ob es sinnvoller sei, sich das Leben (Ehemann) zu ruinieren oder doch bloß den Teppich (Hund). Apropos Unverdauliches: Ob sich das „Sushi von da Uschi no riat“? Der Bayerwäldler jedenfalls empfiehlt im Zweifelsfall dann doch lieber die Leberkassemmel danach“. Wie Frank Henzler das singt, so frei von der Leber weg, am Ende eines sehr langen Abends und harten Kampfes gegen eine widerspenstige Tonanlage – einfach lecker.

 

Pressebericht
Deggendorfer Zeitung 2003:

Comeback mit „Clown-Power“

LOKALTEIL DEGGENDORF  vom 12.11.2003
Deggendorf (dz). Feuerwehrkommandant und Wilderer, Männer in Frauenkleidung und Showmaster, Parodien und eine bunte musikalische Mischung zwischen Rock, Pop und Reggae - beim AkKu-Geburtstagsfest zelebrierte die "Musicatastropha" aus dem Bayerwald ein fulminantes Comeback.
Unter dem Motto "Musicatastropha ReTour 2003 - das Ende von 100 Jahren Einsamkeit" entzündeten die sechs Musiker um die Frontmänner Frank Henzler und Günther Wimmer mit Gitarre, Akkordeon, Bass, Schlagwerk und Gesang ein dreistündiges Feuerwerk der guten Laune. Groovig-rockige Musik, hintersinnig-eindeutige Texte, die teils extra zum AkKu-Geburtstag umgedichtet worden waren, und eine brillante Performance sind die Trümpfe, die die "Musicatastropha" aus dem Ärmel zaubert. Nostalgisch und avantgardistisch, anarchisch und "volxxtümlich" zugleich machen sie sich lautstark ihre Gedanken über Beton und den alltäglichen Wahnsinn auf der Umgehungsstraße, lassen den Mühlhiasl-Stormberger ("Starkstromberger") in die Zukunft schauen und Arnold Schwarzenegger für "Arnie for Universe" plädieren. Die gute Stimmung auf der Bühne ging rasch aufs Publikum über und beim Duett "Faid se nix - passt scho" sang dann auch alles mit. Zur Belohnung spendierte die Band eine Brotzeit.


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